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Fahrradträger: Mit diesen 5 Tipps kommt Ihr Fahrrad sicher ans Ziel

Jetzt steht Ihrem Ausflug mit Auto und Fahrrad nichts mehr im Weg!

Tipp 1: Fahrrad vorbereiten

Um Sie und Ihr Fahrrad vor Unfällen zu bewahren, ist es enorm wichtig dass Sie zuerst alle losen Teile, wie z.B. Luftpumpen, Seitentaschen oder Kindersitze und Fahrradkörbe entfernen, da diese sich während der Fahrt bzw. durch den Fahrtwind leicht lösen können. Ebenso sollten Sie Ihr Fahrrad nicht mit einer Plastikplane abdecken, da diese die Windlast am Träger deutlich erhöht.

Sind Ihre Räder für den Transport fertig? Dann kommen wir jetzt zu:

Tipp 2: Die Montage

Bei der Montage achten Sie auf einen wichtigen Punkt: Lesen Sie die Anleitung! Es bedeutet mehr Sicherheit für Ihr Auto, Ihr Fahrrad und für die nachfolgenden Lenker.

In der Anleitung stehen wichtige Punkte, wie z.B: das Maximalgewicht, das erlaubte Tempo während der Fahrt oder die erlaubte Dachlast bei Dachträgern und natürlich die genaue Anleitung wie Sie den Fahrradträger richtig und sicher befestigen.

Wenn Sie einen Kupplungsträger verwenden, schauen Sie das dieser Fettfrei ist. Wischen Sie mit einem Stück Küchenrolle oder einem alten Stofffetzen über den Kugelkopf, um die sichere Verbindung herzustellen.

Empfehlung: Diese 5 Fahrradträger sind Favoriten.

Tipp 3: Fahrrad aufladen

Wenn Sie zu zweit oder mehr wegfahren, laden Sie die Fahrräder in entgegengesetzte Richtung auf. Verdrehen Sie die Fahrradlenker und achten Sie auf genügend Abstand damit keine Schrammen oder Kratzer entstehen. Im besten Fall empfiehlt es sich die Fahrräder zu polstern oder extra zu fixieren. Gerade bei Dachträgern neigen die Räder zum zusammenstoßen.

Achten Sie auch auf das Gewicht der Räder, denn je schwerer das Fahrrad umso näher soll es beim Auto befestigt werden. Fahrradträger mit Schloss ist der optimal Diebstahlschreck.

Tipp 4: Kontrolle der Sicherheit

Nachdem die Räder am Träger befestigt wurden, rütteln sie an der Halterung ob diese auch fest sitzt. Setzen Sie sich ins Auto und machen eine kurze Probefahrt, bremsen Sie um die Standhaftigkeit der Fahrräder zu testen. Achten Sie aber bitte auf den Verkehr und auf den Straßenbelag, denn gerade Bremsmanöver und Schlaglöcher gefährden die Sicherheit enorm. Und des weiteren wäre es traurig wenn den Rädern etwas passieren würde.

Kontrollieren Sie lieber noch einmal ob auch jede Schraube an Ihrem Platz ist und jeder Gurt richtig stramm sitzt, besser doppelt und dreifach kontrollieren als während der Fahrt das Fahrrad verlieren.

Tipp 5: Die Fahrt

Die oberste Grenze der Höchstgeschwindigkeit beträgt 120 km/h, diese sollte jedoch nicht erreicht werden, denn Sie müssen auch immer das Gewicht der Räder berücksichtigen. Beachten Sie die Vorschriften und Gesetze im Ausland, erkundigen Sie sich dazu in Ihrer Werkstatt oder im Internet. Wenn die Fahrräder Ihr Nummernschild verdecken so sollte ein zweites Nummernschild auf den Fahrradheckträger befestigt werden. Diese Geldstrafe kann leicht vermieden werden.

Mit diesen einfachen Tipps und Tricks steht Ihrem Ausflug nichts mehr im Wege und in diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Spaß bei Ihrer “Radltour”.

Vergleich: Fahrradheckträger oder Fahrraddachträger

Dach oder Heck? Das ist hier die Frage.

Fahrraddachträger

Vorteile

Ein Fahrraddachträger findet seinen Platz auf dem Dach des Autos, somit ist die Sicht nach hinten frei. Außerdem wirkt sich diese Art der Befestigung eines Fahrrades nicht auf die Länge oder Breite des Fahrzeugs aus. Ein weiterer Vorteil eines Fahrraddachträgers ist die hohe Anzahl an Fahrrädern die verstaut werden können. Bis zu 5 Räder sind möglich.

Nachteile

Um einen Fahrraddachträger mit Rädern zu bestücken müssen diese bis auf das Dach des Autos angehoben werden. Vor allem für ältere Personen wird dies zum Kraftakt. Auch die sich verändernde Höhe des Autos stellt ein Problem dar. Das Auto kann nun nicht mehr in der Garage geparkt werden.

Fahrradheckträgers

Vorteile

Der größte Vorteil eines Fahrradheckträgers, der am Heck des Autos angebracht wird, ist das komfortable beladen. Das Fahrrad muss nur wenige Dezimeter hoch angehoben werden. Außerdem verändert sich die Höhe des Fahrzeugs nicht, das Einparken in der Garage ist somit noch immer möglich und auch die Aerodynamik des Autors bleibt nahezu unverändert. Somit steigt der Spritverbrauch nicht unnötig an. Weitere Tipps für Fahrradträger.

Nachteile

Bei der Verwendung eines Fahrradheckträgers werden die Räder vor der Heckscheibe angebracht. Dies verhindert die freie Sicht nach hinten und erschwert somit das Einparken sowie das zurückschauen auf der Autobahn. Auch die Heckklappe lässt sich bei den meisten Modellen nicht mehr einfach öffnen, meist muss der komplette Halterung demontiert werden. Des weiteren verändert sich die Länge und Breite des Fahrzeugs, wodurch das Einparken erschwert wird. Ein weiterer Nachteil ist die maximale Zahl an Rädern, die bei dieser Halterungsmethode mitgeführt werden können – die höchstmögliche Anzahl sind drei Fahrräder.

Preisvergleich

Allgemein lässt sich sagen, dass ein Fahrradheckträger einen höheren Anschaffungspreis hat als der Fahrraddachträger. Ist ein Fahrraddachträger jedoch viel im Gebrauch relativiert sich dieser Preisunterschied. Der hohe Luftwiederstand des auf dem Dach montierten Fahrradträgers wirkt sich negativ auf den Spritverbrauch aus. Nach einigen hundert Kilometern kann also der Fahrradheckträger schon an Kosten sparen.

Wie wirken sich die Halterungen auf den Kraftstoffverbrauch aus?

Natürlich wird mit beiden Fahrradhalterungen Ihr Spritverbrauch ansteigen. Dennoch bietet der Fahrraddachträger eine schlechtere Aerodynamik, da die Räder weit nach oben ragen. Dies wirkt sich stark auf den Kraftstoffverbrauch aus, so dass Sie hier mit einem höheren Betrag rechnen müssen.

Vergleich der beiden Methoden

Beide Varianten bieten ihre Vor- und Nachteile, wobei der Fahrradheckträger in den Vorteilen überwiegt. Er ist sowohl das modernere Zubehörteile, als auch wesentlich komfortabler im Handling. Nur der geringere Anschaffungspreis ist ein kräftiges positives Merkmal des Fahrraddachträgers. Ein Test (auf der Startseite) kann Ihnen dabei helfen, das richtige Modell auszuwählen

Was zeichnet sich einen guten Fahrradanhänger aus?

Sicherheit

Kindersicherheit steht an erster Stelle und verdrängt alle andern Belange auf Platz 2. Da die Eltern dem Anhänger, in dem ihr Kind sitzen wird, vertrauen wollen, ist die Auswahl der sichersten Ausführung ganz wichtig. Der kritische Punkt in unseren Tests war die Kupplungssicherheit, denn wenn diese versagt, ist das Leben deines Kindes in Gefahr ist. Deshalb kommt dem Anhängerkupplungssystem hier die zentrale Bedeutung bei.

Das Anhängerkupplungssystem  sollte überprüft und angezogen werden. Dazu solltest du verschiedene Möglichkeiten haben wie du deinen Anhänger mit dem Fahrrad befestigst. Wenn du irgendwelche Zweifel an der Anhängevorrichtung hast in Bezug auf die Stabilität der Kupplung und die Fähigkeit, den Anhänger (und dein Kind) an deinem Fahrrad zu halten, dann schaue dich nach anderen Anhängern um.

Weitere wichtige Elemente sind:

  1. Gurtsystem (d.h. Sicherheitsgurte). Sicherheit ist das wichtigste bei einem solchen Gerät. Du kannst auf der Startseite die besten Fahrradanhänger finden und vergleichen, welches Modell am besten zu dir und deinen Kindern passt.
  2. Schutzkorb: gibt es eine Art Überrollbüge oder Seitenrahmen.
  3. Fingersicherheit: können  die Finger des Kindes nach außen gelangen  und in Schwierigkeiten geraten wie z.B.  mit den Radspeichen.
  4. Stabilität:  Kann der Anhänger dem Umkippen standhalten, d.h. wie tief ist der Schwerpunkt.
  5. Fahreigenschaften  / Leistung: Diese vier Bereiche haben den größten Einfluss auf die Leistung des Anhängers hinsichtlich der Leistung auf den Straßen und abseits der Straßen.
  6. Gewicht: je schwerer der Anhänger ist, desto mehr Kraft musst du aufwenden. Das ist etwas, was du nicht willst.
  7. Luftwiderstand: da die meisten Anhänger tief am Boden liegen, ist das Thema die Breite. Je breiter der Anhänger ist, desto mehr Luftwiderstand wird es geben und desto schwieriger wird es sein, sich zu bewegen.
  8. Räder: Die Radnaben sind die wichtigsten Elemente  zur Fortbewegung (und sie drehen und sie drehen sich immer wieder). Der Typ von Kugellager der innen in der Nabe verwendet wird, lässt sich leicht feststellen, indem man die Nabe leicht dreht (so wie es das Rad bewegen würde ). Wenn es sich etwas kratzig an manchen Stellen anhört, dann deutet es darauf hin, dass es auf Widerstand stößt und der Anhänger wird dann schwerer ziehen sein. Ein hochqualitativer Nabensatz kann angepasst werden und hat Dichtungen, die kleine Steinchen und Dreck heraus halte. Ein billiger Nabensatz ist nicht einstellbar sein und hat nur eine einfache Scheibe zum Schutz der Lager im Inneren. Je leichter das Rad und je mehr Luftdruck die Reifen aufnehmen können, desto besser. ( 35 Pfund  + ist gut für kleinere Anhängerräder ).
  9. Straßenlage: Wie stabil liegt der Anhänger in Kurven und wie gut liegt er in der Spur.

Komfort des Kindes

Kann das Kind eine Stunde oder länger komfortabel im Anhänger verbringen. Ist der Sitz verstellbar, hat der Sitz eine Stütze, sind die Gurte so gemacht, dass sie das Kind nicht wund scheuern? Kann das Kind mit Spielzeug spielen während es sitzt; kann das Kind aus dem Anhänger heraussehen, können sie 180 Grad sehen.

Transport

Passt der Anhänger leicht in den Kofferraum; wie viel Platz braucht er im Kofferraum; kann man ihn leicht auseinander nehmen / zusammen machen; kann eine Person ihn allein auseinander machen; Macht man sich die Hände schmutzig beim Zusammen-/Abbau des Anhängers. Wir bevorzugten Modelle, bei denen sich die Räder leicht entfernen lassen (Schnellauslöseeinrichtung) und wo sich das Gehäuse per  “Zusammenbruch” nach unten klappen lässt, so dass es fast flach ist. Warum? Kinder brauchen mehr Sachen, wenn sie reisen (denke an die doppelte Menge, was ein Erwachsener packt). Deshalb steht für uns fest:  je kleiner sich der Anhängers zusammen falten lässt im Kofferraum, desto besser.